Urteile neu online gestellt

Amtsgericht Düsseldorf, Urteil v. 02.08.2004 - Az.: 55 C 2473/04
Amtsgericht Cottbus, Urteil v. 25.05.2004 - Az.: 95 Ds 1653 Js 15556/04 (57/04)
Amtsgericht Euskirchen, Urteil v. 16.04.2004 - Az.: 17 C 964/03
Amtsgericht Hannover, Urteil v. 25.02.2005 - Az.: 515 C 16551/04
Amtsgericht Herford, Urteil v. 24.07.2003 - Az.: 12 C 574/03
Amtsgericht Dillenburg, Urteil v. 13.09.2002 - Az.: 5 C 286/02
Amtsgericht Erlangen, Urteil v. 26.05.2004 - Az.: 1 C 457/04
Amtsgericht Frankfurt am Main, Urteil v. 16.06.2005 - Az.: 31 C 3695/04 - 83
Amtsgericht Fürth (Bayern), Urteil v. 20.10.2003 - Az.: 1 C 28/03 (10)
Amtsgericht Halle-Saalkreis, Beschluss v. 11.03.2007 - Az.: 395 Gs 34/07
Leitsatz:

Eine Datenabfrage der Staatsanwaltschaft bei bundesdeutschen Kreditkarten- und Abrechnungsunternehmen, die dazu dient, bislang unbekannte Nutzer eines kinderpornographischen Internetportals zu ermitteln, ist rechtmäßig. Die Annahme eines Anfangsverdachts ist vertretbar, wenn sich aus bisheriger kriminalistischer Erfahrung ergibt, dass auch deutsche Internet-Nutzer mittels Kreditkarte die Freischaltung sog. Member-Bereiche kinderpornographischer Internetportale vorgenommen haben. Die Abfrage stellt keine Rasterfahndung dar. Eine Beeinträchtigung des Rechts auf informationelle Selbstbestimmung ist verhältnismäßig und durch das überwiegende Strafverfolgungsinteresse gerechtfertigt.