Urteile neu online gestellt
- Landgericht Essen, Urteil v. 25.04.2002 - Az.: 11 O 96/02
- Oberlandesgericht Duesseldorf, Urteil v. 16.12.2008 - Az.: I-20 U 48/08
- Leitsatz:
1. Der Verstoß gegen die Verpflichtung aus einer Unterlassungserklärung, keine unverlangte Werbung per Telefax zu versenden, kann die Zahlung einer Vertragsstrafe i.H.v. 20.000,- EUR begründen.
2. Werden inhaltlich verschiedene Schreiben versendet, so ist in jedem Fax ein eigenständiger Verstoß zu sehen, der auch jeweils einzeln berechnet wird.
- Landgericht Konstanz, Urteil v. 19.04.2002 - Az.: 2 O 141/01 A
- Landgericht Ulm, Beschluss v. 21.03.2002 - Az.: 2 Qs 2016/02
- Oberlandesgericht Frankfurt_am_Main, Beschluss v. 19.09.2002 - Az.: 26 W 85/02
- Landgericht Stuttgart, Urteil v. 02.07.2001 - Az.: 11 KfH O 48/01
- Oberlandesgericht Nuernberg, Urteil v. 06.11.2001 - Az.: 3 U 2393/01
- Europaeischer_Gerichtshof , Gutachten v. 18.07.2007 - Az.: C 275/06
- Kammergericht Berlin, Urteil v. 18.12.2008 - Az.: 9 U 188/08
- Leitsatz:
1. Eine Gegendarstellung darf maximal in derselben Schriftgröße veröffentlicht werden, wie der Text der Ausgangsmitteilung. Dabei muss grundsätzlich der Begriff Gegendarstellung als Überschrift verwendet werden, damit dem Bericht aus Gründen der Waffengleichheit dieselbe Aufmerksamkeit gesichert ist wie der Ausgangsmitteilung.
2. Die durch die Verfassung geschützte redaktionelle Gestaltungsfreiheit kann es ausnahmsweise rechtfertigen, dass eine geringere Schriftgröße bei der Gegendarstellung verwendet wird. - Oberlandesgericht Celle, Urteil v. 29.03.2001 - Az.: 13 U 309/00

