Urteile neu online gestellt

Oberlandesgericht Frankfurt_aM, Urteil v. 29.01.2009 - Az.: 6 U 90/08
Leitsatz:

1. Eine Reklame, mit der kurz nach einem Todesfall Grabsteine angeboten werden, ist geeignet die Gefühle der Hinterbliebenen zu verletzen und stellt eine unzulässige belästigende Werbung dar.
2. Es muss eine Frist von mindestens zwei Wochen nach dem Todesfall eingehalten werden, bevor ein derartiges Werbeschreiben an die Angehörigen versendet werden darf.

Amtsgericht Menden, Urteil v. 10.11.2003 - Az.: 4 C 183/03
Amtsgericht Gelsenkirchen, Urteil v. 19.08.2003 - Az.: 14 C 38/03
Oberlandesgericht Hamburg, Urteil v. 11.02.2009 - Az.: 5 U 154/07
Leitsatz:

1. Das Angebot eines Internet-Musikdienstes (hier: Staytuned.de) ist urheberrechtswidrig, wenn ohne die Einräumung der Nutzungsrechte Musikstücke abrufbar sind.
2. Werden die Rechtsverletzungen trotz mehrerer gerichtlicher Entscheidungen wissentlich fortgeführt, muss diesem Umstand in der Höhe der Abmahnkosten Rechnung getragen werden.

Oberverwaltungsgericht Bautzen, Beschluss v. 25.09.2002 - Az.: 4 BS 357/02
Oberlandesgericht Koeln, Urteil v. 06.09.2002 - Az.: 19 U 16/02
Oberlandesgericht Hamburg_2, Urteil v. 31.10.2002 - Az.: 3 U 71/02
Oberlandesgericht Hamburg, Urteil v. 21.03.2002 - Az.: 3 U 299/01
Oberlandesgericht Hamburg, Urteil v. 07.11.2002 - Az.: 3 U 122/02
Oberlandesgericht Hamburg, Beschluss v. 03.05.2002 - Az.: 3 U 355/01