Urteile neu online gestellt
- Amtsgericht Charlottenburg, Urteil v. 24.10.2011 - Az.: 237 C 168/11
- Leitsatz:
Eine Zeitung handelt nicht rechtswidrig, wenn sie über Gegebenheiten in der Form berichtet, dass zwar eine Abweichung vom tatsächlichen Sachverhalt vorliegt, diese aber wertneutral und geringfügig ist.
- Oberlandesgericht Hamm, Urteil v. 14.07.2011 - Az.: I-4 U 42/11
- Leitsatz:
Es liegt keine gezielte Behinderung eines Mitbewerbers vor, wenn ein Verteiler von Anzeigenblättern in Verbindung mit Prospektwerbung auch Aufkleber verteilt, die folgenden Wortlaut haben: "Stadt-Anzeiger + Wochenblatt ja - Werbung NEIN". Ein Wettbewerbsverstoß ist nur dann gegeben, wenn es in erster Linie um die wirtschaftliche Schädigung geht.
- Oberlandesgericht Hamburg, Urteil v. 17.07.2002 - Az.: 5 U 46/01
- Oberlandesgericht Hamburg, Urteil v. 13.06.2002 - Az.: 3 U 168/00
- Oberlandesgericht Hamburg, Urteil v. 05.12.2002 - Az.: 5 U 103/02
- Oberlandesgericht Karlsruhe, Urteil v. 13.04.2011 - Az.: 6 U 119/09
- Leitsatz:
Ein redaktionell gestalteter Beitrag, der als werbliche Darstellung veröffentlicht wird, muss den deutlichen Hinweis enthalten, dass es sich um Reklame handelt. Derartige Veröffentlichungen müssen deutlich mit "Anzeige" gekennzeichnet sein.
- Landgericht Frankfurt_am_Main, Urteil v. 31.03.2011 - Az.: 14 O 127/09
- Leitsatz:
Die Verwendung folgender AGB-Klausel eines Reiseveranstalters ist rechtswidrig:
"Preisänderungen von mehr als 10% vom Gesamtpreis berechtigen den Reisegast zum kostenlosen Reiserücktritt innerhalb von 10 Tagen nach Bekanntwerden der Preisänderung."
Die gesetzlichen Regelungen sehen ein Rücktrittsrecht bereits bei mehr als 5% Preisänderung vor. - Oberlandesgericht Hamburg_3, Urteil v. 02.05.2002 - Az.: 3 U 312/01
- Oberlandesgericht Hamburg_2, Urteil v. 02.05.2002 - Az.: 3 U 303/01
- Oberlandesgericht Hamburg_1, Urteil v. 02.05.2002 - Az.: 3 U 269/01

