Urteile nach Gerichten

Landesozialgericht Nordrhein-Westfalen, Beschluss v. 14.12.2006 - Az.: L 10 B 21/06 KA ER
Landesozialgericht Nordrhein-Westfalen, Beschluss v. 23.11.2007 - Az.: L 10 B 11/07 KA ER
Landesozialgericht Nordrhein-Westfalen, Beschluss v. 25.10.2007 - Az.: L 9 B 166/07 AS ER
Landesozialgericht Nordrhein-Westfalen, Urteil v. 26.04.2007 - Az.: L 9 SO 25/06
Landesozialgericht Nordrhein-Westfalen, Beschluss v. 27.06.2006 - Az.: L 11 B 30/06 KA ER
Landesozialgericht Nordrhein-Westfalen, Urteil v. 29.04.2004 - Az.: L 16 KR 261/02
Oberlandesgericht Nuernberg, Urteil v. 15.11.2011 - Az.: 3 U 354/11
Leitsatz:

Die Bewerbung eines natürlichen Mineralwassers als "Bio-Mineralwasser" ist zulässig, wenn sich dieses Mineralwasser von anderen Mineralwässern insbesondere dadurch unterscheidet, dass es sich im Hinblick auf Gewinnung und Schadstoffgehalt von normalen Mineralwässern abhebt.
Die Verwendung einer dem Ökokennzeichen nachgemachten Kennzeichnung ist wettbewerbswidrig, weil sie zur Irreführung über verkehrswesentliche Eigenschaften des gekennzeichneten Erzeugnisses oder Gegenstands geeignet ist.

Oberlandesgericht Nuernberg, Urteil v. 07.06.2011 - Az.: 3 U 2521/10
Leitsatz:

Die Verwendung des Titels "Oberpfälzer Bierkönigin" durch eine Brauerei stellt keine unlautere Werbung dar, auch wenn hierdurch nur die Werbung treibende Brauerei repräsentiert wird.

Oberlandesgericht Nuernberg, Urteil v. 18.10.2011 - Az.: 3 U 354/11
Leitsatz:

1. Die Bezeichnung "Bio-Mineralwasser" für natürliches Mineralwasser ist zulässig. Voraussetzung ist, dass das Wasser tatsächlich die gesetzlich vorgeschriebenen Grenzwerte für Inhaltsstoffe unterschreite.
2. Ein "Bio-Mineralwasser"-Siegel darf dann nicht verwendet werden, wenn es den Eindruck eines offiziellen und staatlich geschützten Zeichens erweckt, tatsächlich aber von einer privaten Vereinigung herausgegeben wird.

Oberlandesgericht Nuernberg, Urteil v. 05.06.2001 - Az.: 3 U 817/01