Urteile nach Gerichten

Oberlandesgericht Muenchen, Urteil v. 28.10.2010 - Az.: 29 U 1728/06
Leitsatz:

Ein höherer Arbeitsaufwand, den ein Fachbuch-Übersetzer aufgrund des Einarbeitens in die fachliche Materie aufbringen muss, findet keine unmittelbare Berücksichtigung in der Bemessung einer angemessenen Vergütung. Allein die Tatsache, dass der Übersetzer mehr Zeit für die fachliche Recherche investieren muss, begründet noch kein Abweichen von den normalerweise gezahlten Regelsätzen.

Oberlandesgericht Muenchen, Urteil v. 15.11.2001 - Az.: 29 U 3769/01
Oberlandesgericht Muenchen, Urteil v. 14.04.2011 - Az.: 29 U 4761/10
Leitsatz:

Eine Klausel in den AGB eines Verkäufers für Erlebnisgutscheine, durch welche die Gültigkeitsdauer der Gutscheine auf 12 Monate begrenzt wird, kann unzulässig sein und die Interessen der Gutscheininhaber erheblich beeinträchtigen. Dies gilt vor allem dann, wenn die gesetzlichen Vorschriften über die Gültigkeitsbefristung für die Gutscheinleistungen eine regelmäßige Verjährungsfrist von 3 Jahren vorsehen.

Oberlandesgericht Muenchen, Urteil v. 19.04.2001 - Az.: 29 U 5725/00
Oberlandesgericht Muenchen, Urteil v. 20.09.2001 - Az.: 29 U 5906/00
Oberlandesgericht Muenchen, Urteil v. 20.12.2001 - Az.: 29 U 4592/01
Oberlandesgericht Muenchen, Urteil v. 04.07.2011 - Az.: 6 W 496/11
Leitsatz:

Die Überwachung und Speicherung von dynamischen IP-Adressen in P2P-Fällen verstößt nicht gegen die Vorratsdatenspeicherung. Die weitere Gestattung der Auskunftserteilung unterliegt dem Richtervorbehalt und trägt so dem Schutz der rechtlichen Interessen der noch unbekannten Anschlussinhaber Rechnung.

Oberlandesgericht Muenchen, Urteil v. 25.01.2001 - Az.: 29 U 4113/00
Oberlandesgericht Muenchen, Urteil v. 26.07.2001 - Az.: 29 U 3265/01
Oberlandesgericht Muenchen, Urteil v. 06.07.2001 - Az.: 21 U 4864/00