Urteile nach Gerichten
- Landgericht Leipzig, Urteil v. 05.08.2016 - Az.: 05 S 628/15
- Leitsatz:
Auch wenn der Beklagte nicht Kunde bei einem Netzbetreiber ist, sondern bei einem Reseller, muss sich der richterliche Gestattungsanspruch nach § 101 Abs.9 UrhG nicht auf den Reseller beziehen.
- Landgericht Leipzig, Urteil v. 19.05.2017 - Az.: 05 O 661/15
- Leitsatz:
YouTube haftet ab Kenntnis als Störer für Urheberrechtsverletzungen seiner Nutzer
- Landgericht Leipzig, Endurteil v. 08.02.2001 - Az.: 11 O 8573/00
- Landgericht Leipzig, Urteil v. 08.02.2005 - Az.: 05 O 146/05
- Landgericht Leipzig, Urteil v. 12.05.2006 - Az.: 05 O 4391/05
- Landgericht Leipzig, Endurteil v. 12.09.2006 - Az.: 05 O 1174/06
- Landgericht Leipzig, Beschluss v. 14.12.2001 - Az.: 05 O 8712/01
- Amtsgericht Leipzig, Beschluss v. 03.02.2010 - Az.: 118 C 10105/09
- Leitsatz:
Die Ankündigung einer Schufa-Meldung ist rechtswidrig, wenn es sich um unberechtigte Forderungen handelt und die Drohung nur dazu dient, Druck auszuüben. Das Schufa-System schützt die Wirtschaftsteilnehmer vor zahlungsunwilligen Schuldnern, nicht aber die Durchsetzung möglicherweise unberechtigter Ansprüche.
- Amtsgericht Leipzig, Beschluss v. 08.01.2010 - Az.: 199 URII 04570/09
- Leitsatz:
Wird aufgrund des Erhalts einer Abmahnung aufgrund einer angeblichen P2P-Rechtsverletzung in einer Online-Musiktauschbörse Beratungshilfe beantragt, begründet die Erteilung des Berechtigungsscheines nicht automatisch einen anwaltlichen Vergütungsanspruch gegenüber der Staatskasse. Der Antrag auf Bewilligung muss vor der anwaltlichen Beauftragung erfolgt sein.
- Amtsgericht Lichtenberg, Urteil v. 26.10.2011 - Az.: 7 C 85/11
- Leitsatz:
Der Vertrag mit einem Telefonsexdiensteanbieter ist sittenwidrig.

