Urteile nach Gerichten

Oberlandesgericht Hamm, Urteil v. 29.06.2010 - Az.: I-4 U 24/10
Leitsatz:

Es ist von rechtsmissbräuchlichem Verhalten auszugehen, wenn eine Vielzahl von Abmahnungen ausgesprochen werden, in denen immer dieselben, stark abstrahierten Wettbewerbsverstöße aus dem Bereich einer angeblich fehlerhaften Widerrufsbelehrung gerügt werden. Für einen Rechtsmissbrauch spricht zudem das Ansetzen einer unverhältnismäßig hohen Vertragsstrafe und dass die Vertragsstrafe bei fehlendem Verschulden verwirkt sein soll. Dabei handelt es sich um eine überraschende Abbedingung des Verschuldenserfordernisses.

Oberlandesgericht Hamm, Urteil v. 04.02.2004 - Az.: 3 U 168/03
Oberlandesgericht Hamm, Urteil v. 11.03.2008 - Az.: 4 U 193/07
Oberlandesgericht Hamm, Urteil v. 11.12.2007 - Az.: 4 U 132/07
Oberlandesgericht Hamm, Urteil v. 12.01.2006 - Az.: 4 U 140/05
Oberlandesgericht Hamm, Urteil v. 14.04.2005 - Az.: 4 U 2/05
Oberlandesgericht Hamm, Urteil v. 14.06.2005 - Az.: 28 U 190/04
Oberlandesgericht Hamm, Urteil v. 16.10.2007 - Az.: 4 U 91/07
Oberlandesgericht Hamm, Urteil v. 18.01.2005 - Az.: 4 U 166/04
Oberlandesgericht Hamm, Urteil v. 23.03.2010 - Az.: I-4 U 175/09
Leitsatz:

Die Marke "Pelikan" und die Marke "Musikschule Pelikan", welche u.a. für den Bereich Lehrmittel eingetragen sind, sind nicht verwechslungsfähig. Entscheidend ist, ob zwischen dem Warenbereich "Lehrmittel" und dem Dienstleistungsbereich "Musikschule" eine Ähnlichkeit besteht, was im vorliegenden Fall zu verneinen ist.