Urteile nach Gerichten

Oberlandesgericht Hamburg, Beschluss v. 14.02.2007 - Az.: 5 W 15/07
Oberlandesgericht Hamburg, Urteil v. 14.06.2007 - Az.: 3 U 297/06
Oberlandesgericht Hamburg, Beschluss v. 25.10.2001 - Az.: 3 U 8/01
Oberlandesgericht Hamburg, Urteil v. 01.06.2011 - Az.: 5 U 113/09
Leitsatz:

Der Bauer-Verlag darf in seinen Verträgen mit Fotografen eine Vielzahl von Klauseln, welche die Fotografen u.a. in Bezug auf die Rechtesituation, das Honorar und die Namensnennung massiv benachteiligen, nicht verwenden.

Oberlandesgericht Hamburg, Urteil v. 04.05.2011 - Az.: 5 U 207/10
Leitsatz:

Ein Tätowierer, der ein eigenes Studio betreibt, muss nicht zwingend ein Preisverzeichnis in seinem Schaufenster auslegen. Tätowieren ist allgemein als künstlerische Leistung anerkannt, deren Preis sich individuell nach Motivwahl und Aufwand berechnet.

Oberlandesgericht Hamburg, Urteil v. 26.09.2007 - Az.: 5 U 165/06
Oberlandesgericht Hamburg, Urteil v. 28.06.2006 - Az.: 5 U 213/05
Oberlandesgericht Hamburg, Urteil v. 27.10.2010 - Az.: 5 U 178/08
Leitsatz:

Gibt ein Architekt im Rahmen einer Ausschreibung auf einer Internetseite zu einem Bauvorhaben ein Angebot ab, so verhält er sich wettbewerbswidrig, wenn er nicht den gesetzlichen Mindestpreis der Honorarverordnung anbietet, sondern ein Drittel unter dem Mindestsatz liegt. Die Honorarverordnung sieht diesen Mindestsatz vor, da Architekten und Ingenieure vor einem ruinösen Preiskampf geschützt werden sollen.

Oberlandesgericht Hamburg, Urteil v. 24.02.2011 - Az.: 3 U 63/10
Leitsatz:

Lego-Verpackungen, auf denen einzelne Bausteine und deren besondere Noppen-Struktur gut zu erkennen sind, kommt wettbewerbsrechtliche Eigenart zu. Die Nachahmung derartiger Lego-Produktverpackungen ist unlauter und stellt einen Wettbewerbsverstoß dar.

Oberlandesgericht Hamburg, Urteil v. 02.04.2008 - Az.: 5 U 81/07
Leitsatz:

Eine salvatorische Klausel kann unwirksam sein und daher aufgrund wettbewerbswidrigen Verhaltens abgemahnt werden.