Urteile nach Gerichten
- Amtsgericht Frankfurt, Urteil v. 16.10.2009 - Az.: 31 C 1684/09 - 23
- Leitsatz:
1. Der urheberrechtswidrige Upload eines einzigen Musikstückes in eine P2P-Musiktauschbörse kann einen Schadensersatz von 150,- EUR auslösen.
2. Eine Beschrönkung der Abmahnkosten nach § 97a Abs.2 UrhG auf 100,- EUR kommt nicht in Betracht, wenn es sich nicht um einen einfach gelagerten Fall handelt. Einfach gelagert sind Fälle, die weder in tatsächlicher noch in rechtlicher Hinsicht Schwierigkeiten aufweisen. Muss der Rechteinhaber den Rechtsverletzer erst zeitintensiv mittels IP-Recherche und Provider-Auskunft ermitteln, spricht dies gegen einen einfachen Fall. Darüber ist die Frage der Mitstörerhaftung der elterlichen Anschlussinhaber für die Handlungen ihrer Kinder umstritten und somit kein einfaches Rechtsproblem.
- Verwaltungsgericht Frankfurt am Main, Urteil v. 05.07.2007 - Az.: 1 E 4355/06 (V)
- Verwaltungsgericht Frankfurt am Main, Urteil v. 17.06.2002 - Az.: 9 E 2028/01(2)
- Verwaltungsgericht Frankfurt am Main, Urteil v. 05.07.2007 - Az.: 1 E 4355/06 (V)
- Verwaltungsgericht Frankfurt am Main, Urteil v. 17.06.2002 - Az.: 9 E 2028/01(2)
- Oberlandesgericht Frankfurt am Main, Urteil v. 30.11.2006 - Az.: 6 U 24/06
- Oberlandesgericht Frankfurt am Main, Beschluss v. 22.05.2006 - Az.: 1 Ss 319/05
- Oberlandesgericht Frankfurt am Main, Urteil v. 20.11.2006 - Az.: 16 U 55/05
- Oberlandesgericht Frankfurt am Main, Urteil v. 14.12.2006 - Az.: 6 U 129/06
- Oberlandesgericht Frankfurt am Main, Urteil v. 01.03.2001 - Az.: 6 U 64/00
- Leitsatz:
Die Bezeichnung "Auktion" oder "Versteigerung" für Verkäufe gegen Höchstgebot im Internet, die keine Versteigerungen i. S. von § 34 b GewO sind, ist ohne Hinzutreten weiterer Umstände nicht irreführend.

