Urteile nach Gerichten
- Oberlandesgericht Braunschweig, Beschluss v. 26.09.2005 - Az.: 2 W 168/05
- Landgericht Braunschweig, Beschluss v. 28.12.2005 - Az.: 9 O 2852/05 (388)
- Landgericht Braunschweig, Urteil v. 15.11.2006 - Az.: 9 O 1840/06 (261)
- Landgericht Braunschweig, Urteil v. 13.11.2003 - Az.: 21 O 1563/03
- Landgericht Braunschweig, Urteil v. 21.09.2011 - Az.: 9 O 1352/11
- Leitsatz:
Ein Verlag handelt rechtswidrig, wenn er in seinem "Vertrag über freie Mitarbeiter" AGB-Klauseln nutzt, die eine unangemessene Benachteiligung darstellen. Dies gilt vor allem für die umfassende Rechteeinräumung gegenüber dem Verlag und pauschale Vergütung für die Tätigkeit der freien Journalisten.
- Landgericht Braunschweig, Urteil v. 21.09.2011 - Az.: 9 O 1352/11
- Leitsatz:
Der Braunschweiger Zeitungsverlag handelt rechtswidrig, wenn er gegenüber freien Journalisten AGB-Klauseln nutzt, welche die Journalisten unangemessen benachteiligen. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn die Bedingungen massiv von dem gesetzlichen Leitbild abweichen und eine unangemessene Vergütung beinhalten.
- Landgericht Braunschweig, Urteil v. 05.10.2011 - Az.: 9 O 1956/11
- Leitsatz:
Das Setzen eines Hyperlinks durch das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" auf das Online-Portal "indymedia", auf dem eine private E-Mail mit Kontaktdaten veröffentlicht ist, ist rechtmäßig. Selbst wenn man davon ausgeht, dass die Erstveröffentlichung der E-Mail unzulässig ist, ist die weitere Hyperlinksetzung zulässig. Der Link-Setzer macht sich die Inhalte nicht zu Eigen.
- Landgericht Braunschweig, Urteil v. 15.11.2006 - Az.: 9 O 1840/06 (261)
- Landgericht Braunschweig, Beschluss v. 28.12.2005 - Az.: 9 O 2852/05 (388)
- Landgericht Braunschweig, Urteil v. 12.08.2009 - Az.: 9 S 417/08
- Leitsatz:
Ein Online-Presse-Archiv dient auch der Berichterstattung über Tagesaktualitäten und gehört deshalb zu den durch § 50 UrhG privilegierten Medien. Diese Privilegierung urheberrechtlich geschützter Artikel erlischt nicht durch Zeitablauf.

