Urteile nach Gerichten
- Oberlandesgericht Brandenburg, Urteil v. 24.09.2002 - Az.: Kart U 3/02
- Leitsatz:
1.
§ 6 EnWG gibt dem Petenten keinen unmittelbaren Anspruch auf Netzzugang.
2.
Die Durchleitung ist in Form einer rechtlichen Vereinbarung zu" gewähren, nicht nur rein faktisch. Der Netzbetreiber unterliegt dem Kontrahierungszwang, seine Entscheidungsfreiheit betreffend den Abschluß eines Vertrages auf Netzzugang ist beseitigt. Das "Wie" der Durchleitung müssen die Parteien unter Beachtung des Gleichbehandlungsgebotes (§ 611 EnWG) im Rahmen ihrer durch das Missbrauchsverbot begrenzten Vertragsgestaltungsfreiheit eigenverantwortlich regeln.
3.
Streiten die Parteien nur um das "Wie" der Durchleitung - hier angemessene Prioritätenklausel bei konkurrierenden Durchleitungsersuchen für ein und denselben Kunden - hat die Prüfung der Billigkeit und Angemessenheit der Klausel im Hauptsacheverfahren zu erfolgen. - Oberlandesgericht Brandenburg, Beschluss v. 25.08.2003 - Az.: 1 Ws (Vollz) 14/03
- Oberlandesgericht Brandenburg, Beschluss v. 26.01.2007 - Az.: 2 VAs 7/06
- Oberlandesgericht Brandenburg, Urteil v. 27.07.2006 - Az.: 5 U 161/05
- Amtsgericht Brandenburg, Urteil v. 23.05.2011 - Az.: 34 C 124/10
- Leitsatz:
Kann ein Stromanschluss-Nutzer nachweisen, dass nach einem Stromausfall die gespeicherten Daten einer Heizungsanlage gelöscht worden sind, so haftet der Stromanbieter für den Schaden. Sofern die Heizungsanlage für sich genommen nicht tatsächlich beschädigt wurde, besteht ein Anspruch auf den Aufwand, der erforderlich ist, um die verlorenen Daten zu rekonstruieren.
- Oberlandesgericht Brandenburg_1, Urteil v. 13.06.2006 - Az.: 6 U 121/05
- Oberlandesgericht Brandenburg_an_der_Havel, Urteil v. 19.02.2007 - Az.: 1 U 13/06
- Oberlandesgericht Brandenburg_an_der_Havel, Urteil v. 20.02.2007 - Az.: 6 U 69/06
- Oberlandesgericht Brandenburg_an_der_Havel, Beschluss v. 26.01.2007 - Az.: 2 VAs 7/06
- Oberlandesgericht Brandenburg_an_der_Havel, Urteil v. 12.06.2007 - Az.: 6 U 123/06

