Urteile nach Gerichten

Landgericht Bonn, Urteil v. 26.05.2008 - Az.: 6 S 278/07
Leitsatz:

Die wettbewerbsrechtliche Abmahnung eines Achtjährigen ist sittenwidrig und löst einen Schadensersatzanspruch aus. Ein achtjähriges Kind ist besonders schutzwürdig, so dass ein anwaltliches Schreiben sein Allgemeines Persönlichkeitsrecht verletzt.

Landgericht Bonn, Urteil v. 30.10.2008 - Az.: 18 O 80/08
Leitsatz:

1. Fehlt Telefonkarten ein Gültigkeitsvermerk und werden sie seitens des Herausgebers zwischenzeitlich gesperrt, so müssen sie gegen aktuelle Karten eingetauscht werden.
2. Dieser Anspruch unterliegt der regelmäßigen Verjährungsfrist von drei Jahren.

Landgericht Bonn, Urteil v. 28.04.2015 - Az.: 30 O 44/14
Leitsatz:

Irreführende Internet-Werbung eines Bestattungsunternehmens

Landgericht Bonn, Urteil v. 31.08.2016 - Az.: 1 O 205/16
Leitsatz:

Nichteinhaltung der handelsrechtlichen Publizitätspflicht kann Wettbewerbsverstoß sein

Landgericht Bonn, Beschluss v. 29.05.2018 - Az.: 10 O 171/18
Leitsatz:

Domain-Registrar muss Infos zu Tech-C und Admin-C aufgrund von DSGVO nicht weiter speichern

Landgericht Bonn, Urteil v. 31.01.2020 - Az.: 17 O 323/19
Leitsatz:

Zugang von Willenserklärungen über WhatsApp

Landgericht Bonn, Urteil v. 16.11.1999 - Az.: 10 O 457/99
Landgericht Bonn, Urteil v. 23.02.2005 - Az.: 5 S 197/04
Amtsgericht Bonn, Urteil v. 29.12.2010 - Az.: 116 C 84/09
Leitsatz:

1. Die Eintragung in ein Markenregister hat einen wirtschaftlichen Wert von null oder nahezu null.
2. Eine Eintragungsofferte in Formularform, die die Herkunft aus einem privaten Unternehmen verschleiert und unverständliche Formulierungen beinhaltet ist eine unzulässige Irreführung.

Amtsgericht Bonn, Urteil v. 13.05.2003 - Az.: 14 C 3/03