Urteile nach Gerichten

Landgericht Berlin, Urteil v. 30.11.2010 - Az.: 27 O 711/10
Leitsatz:

Auch wenn der ehemalige Lebenspartner einer in Deutschland bekannten Comedy-Entertainerin seit einigen Jahren nicht mehr mit ihr liiert ist, muss er es akzeptieren, dass über ihn und seine Hochzeit mit einer anderen Frau berichtet wird. Es besteht trotz der zurückliegenden Trennung nach wie vor ein öffentliches Interesse an seiner Person.

Landgericht Berlin, Urteil v. 11.01.2011 - Az.: 16 O 494/09
Leitsatz:

Der Anbieter des Internetdienstes "flatster", der mit Hilfe einer Software Live-Streams von Internetradios hörbar macht, ist nicht als Hersteller anzusehen. Das Herstellen privater Kopien im Wege des Live-Streams des Internetradios "flatster" ist zulässig.

Landgericht Berlin, Urteil v. 22.09.2010 - Az.: 97 O 55/10
Leitsatz:

Eine Markenverletzung im Bereich des Google-Keyword-Advertising liegt nur vor, wenn der User beim Aufruf der Webseite durch die Gestaltung der Anzeige davon ausgehen muss, dass der Werbende und der eigentliche Markeninhaber wirtschaftlich miteinander verflochten sind.

Landgericht Berlin, Urteil v. 24.08.2010 - Az.: 27 O 353/10
Leitsatz:

Einer in Deutschland bekannten Schauspielerin steht die Zahlung einer Geldentschädigung zu, wenn in einem Zeitungsartikel über ein früheres sexuelles Verhältnis mit einem bekannten Regisseur detailliert berichtet und dies mit den Worten "schamlose Sexenthüllung" betitelt wird. Dies stellt einen schwerwiegenden Eingriff in das Allgemeine Persönlichkeitsrecht der betroffenen Schauspielerin dar.

Landgericht Berlin, Urteil v. 01.10.2003 - Az.: 18 O 117/03
Landgericht Berlin, Schlussurteil v. 06.09.2007 - Az.: 23 S 3/07
Landgericht Berlin, Urteil v. 16.05.2002 - Az.: 16 O 4/02
Landgericht Berlin, Urteil v. 18.06.2003 - Az.: 97 O 80/03
Landgericht Berlin, Urteil v. 25.09.2007 - Az.: 16 O 115/06
Landgericht Berlin, Urteil v. 21.10.2010 - Az.: 52 O 229/10
Leitsatz:

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