Urteile chronologisch

Oberlandesgericht Köln, Urteil v. 08.05.2002 - Az.: 6 U 195/01
Oberlandesgericht Koblenz, Urteil v. 07.05.2002 - Az.: 4 U 1902/01
Oberlandesgericht Koblenz, Urteil v. 07.05.2002 - Az.: 4 U 1902/01
Oberlandesgericht Jena, Urteil v. 03.05.2002 - Az.: 1 Ss 80/02
Leitsatz:

Bei in betrügerischer Absicht vorgenommener "Kreditvermittlung" im Internet kommt ein besonders schwerer Fall des Betrugs nach § 263 III 2 Nr. 2 Alt. 2 StGB - Handeln in der Absicht, durch fortgesetzte Begehung von Betrug eine große Zahl von Menschen in die Gefahr des Verlustes von Vermögenswerten zu bringen - regelmäßig in Betracht.

Oberlandesgericht Hamburg, Beschluss v. 03.05.2002 - Az.: 3 U 355/01
Oberlandesgericht Hamburg, Beschluss v. 03.05.2002 - Az.: 3 U 355/01
Leitsatz:

 
1.
Wird im Internet gegenüber Fachkreisen für ein Arzneimittel geworben, müssen die gemäß § 4 Abs. 1 HWG erforderlichen Pflichtangaben in unmittelbarem und engem Zusammenhang mit dieser Werbung stehen. An der erforderlichen engen Verbindung fehlt es, wenn der Adressat der Werbung drei Zwischenschritte (Anklicken) benötigt, um die Pflichtangaben für das einzelne Arzneimittel einsehen zu können.
 
2.
Allein der Umstand, daß eine Arzneimittelwerbung im Internet verbreitet wird, führt nicht dazu, daß es sich bei dieser Werbung um eine audio-visuelle Werbung im Sinne von § 4 Abs. 5 HWG handelt.

Oberlandesgericht Jena, Urteil v. 03.05.2002 - Az.: 1 Ss 80/02
Leitsatz:

Bei in betrügerischer Absicht vorgenommener "Kreditvermittlung" im Internet kommt ein besonders schwerer Fall des Betrugs nach § 263 III 2 Nr. 2 Alt. 2 StGB - Handeln in der Absicht, durch fortgesetzte Begehung von Betrug eine große Zahl von Menschen in die Gefahr des Verlustes von Vermögenswerten zu bringen - regelmäßig in Betracht.

Oberlandesgericht Hamburg_3, Urteil v. 02.05.2002 - Az.: 3 U 312/01
Oberlandesgericht Hamburg_2, Urteil v. 02.05.2002 - Az.: 3 U 303/01
Oberlandesgericht Hamburg_1, Urteil v. 02.05.2002 - Az.: 3 U 269/01