Urteile chronologisch
- Oberlandesgericht Köln, Urteil v. 28.05.2002 - Az.: 15 U 221/01
- Amtsgericht Butzbach, Urteil v. 24.05.2002 - Az.: 51 C 25/02 (71)
- Amtsgericht Butzbach, Urteil v. 24.05.2002 - Az.: 51 C 25/02 (71)
- Oberlandesgericht Muenchen, Urteil v. 17.05.2002 - Az.: 21 U 5569/01
- Oberlandesgericht München, Urteil v. 17.05.2002 - Az.: 21 U 5569/01
- Leitsatz:
1.
Wird gegen eine Veröffentlichung im Internet ein Unterlassungsanspruch geltend gemacht, so gilt, wenn das Teledienstegesetz anwendbar ist, dessen Fassung bis zum Dezember 2001, wenn der Eingriff in das Recht am eingerichteten und ausgeübten Gewerbebetrieb vor In-Kraft-Treten der Neuregelung abgeschlossen war.
2.
Zur Frage des Aussagegehaltes einer schlagzeilenartig aufgemachten Äußerung in einem Meinungsforum, deren Inhalt erst durch Aufsuchen weiterer Seiten erschlossen wird.
3.
Ein Disclaimer kann die Haftung nach Deliktsrecht für Äußerungen im Internet nicht ausschließen. Er kann allenfalls als Distanzierung verstanden werden.
4.
Die Erfüllung des Anspruchs aus § 5 IV TDG a.F. auf Entfernung eines Inhalts besitigt die Wiederholungsgefahr grundsätzlich nicht. - Landgericht Berlin, Urteil v. 16.05.2002 - Az.: 16 O 4/02
- Landgericht Berlin, Urteil v. 16.05.2002 - Az.: 16 O 4/02
- Oberlandesgericht Koeln, Urteil v. 08.05.2002 - Az.: 6 U 195/01
- Oberlandesgericht Karlsruhe, Urteil v. 08.05.2002 - Az.: 6 U 197/01
- Oberlandesgericht Karlsruhe, Urteil v. 08.05.2002 - Az.: 6 U 197/01
- Leitsatz:
1.
Zur Bestimmtheit des Unterlassungsantrags bei mehreren Störern.
2.
Der Access-Provider haftet für eine Verletzung der Wettbewerbsordnung (hier durch unzulässige Versendung von Fax-Werbung via Internet) durch ihre Kunden grundsätzlich nicht.

