Urteile chronologisch

 
Oberlandesgericht Braunschweig, Urteil v. 18.06.2019 - Az.: 2 U 97/18
Leitsatz:

Sorgfaltspflichten einer Bewertungsplattform für Ärzte

Landgericht Hagen, Urteil v. 17.06.2019 - Az.: 6 O 150/18
Leitsatz:

Bestell-Button "IHRE SELBSTAUSKUNFT KOSTENPFLICHTIG ABSENDEN" nicht rechtskonform

Europäischer_Gerichtshof, Urteil v. 13.06.2019 - Az.: C‑193/18
Leitsatz:

Art. 2 Buchst. c der Richtlinie 2002/21/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 7. März 2002 über einen gemeinsamen Rechtsrahmen für elektronische Kommunikationsnetze und ‑dienste (Rahmenrichtlinie) in der durch die Richtlinie 2009/140/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 25. November 2009 geänderten Fassung ist dahin auszulegen, dass ein internetbasierter E‑Mail-Dienst, der wie der von der Google LLC erbrachte Dienst Gmail keinen Internetzugang vermittelt, nicht ganz oder überwiegend in der Übertragung von Signalen über elektronische Kommunikationsnetze besteht und daher keinen „elektronischen Kommunikationsdienst“ im Sinne dieser Bestimmung darstellt.

Oberlandesgericht Düsseldorf, Urteil v. 13.06.2019 - Az.: 2 U 40/18
Leitsatz:

Wettbewerbswidrige Werbung mit einem nicht objektiven Test

Oberlandesgericht Düsseldorf, Urteil v. 13.06.2019 - Az.: 2 U 55/18
Leitsatz:

Irreführende Werbung mit Aussage "Neueröffnung"

Oberlandesgericht Frankfurt_aM, Urteil v. 12.06.2019 - Az.: 11 U 51/18
Leitsatz:

Urheberrechtlicher Schutz eines Logos

Landgericht Nürnberg-Fürth, Beschluss v. 07.06.2019 - Az.: 11 O 3362/19
Leitsatz:

Unzulässige Sperrung eines Twitter-Accounts

Oberlandesgericht Hamburg, Urteil v. 06.06.2019 - Az.: 3 U 158/18
Leitsatz:

Verständnishorizont einer Werbeaussage

Verwaltungsgericht Düsseldorf, Urteil v. 06.06.2019 - Az.: 18 K 16606/17
Leitsatz:

Polizei darf sachliche Tweets über Social-Media-Kanal Twitter veröffentlichen

Bundesgerichtshof, Urteil v. 06.06.2019 - Az.: I ZR 216/17
Leitsatz:

1. Die Aufforderung zur Bezahlung nicht bestellter Dienstleistungen ist als irreführende geschäftliche Handlung im Sinne von § 5 Abs. 1 Satz 2 Fall 1 UWG anzusehen, wenn der angesprochene Verbraucher der Aufforderung die Behauptung entnimmt, er habe die Dienstleistung bestellt. Einer Unlauterkeit nach § 5 Abs. 1 Satz 1 UWG steht nicht entgegen, dass der Unternehmer bei der Zahlungsaufforderung in der ihm nicht vorwerfbaren irrtümlichen Annahme einer tatsächlich vorliegenden Bestellung gehandelt hat.

2. Die Aufforderung zur Bezahlung nicht bestellter, aber erbrachter Dienstleistungen fällt auch dann unter Nr. 29 des Anhangs zu § 3 Abs. 3 UWG, wenn der Unternehmer irrtümlich von einer Bestellung ausgeht und der Irrtum seine Ursache nicht im Verantwortungsbereich des Unternehmers hat (Aufgabe von BGH, Urteil vom 17. August 2011 - I ZR 134/10, GRUR 2012, 82 Rn. 18 - Auftragsbestätigung).