Irreführendes Greenwashing bei Online-Werbung

Landgericht Köln

Urteil v. 05.03.2018 - Az.: 31 O 379/17

Leitsatz

Irreführendes Greenwashing bei Online-Werbung

Tenor

In dem Rechtsstreit (...) hat die 31. Zivilkammer des Landgerichts Köln am 05.03.2018 (...) für Recht erkannt:

I. Die Beklagte wird verurteilt, es bei Vermeidung eines für jeden Fall der Zuwiderhandlung festzusetzenden Ordnungsgeldes bis zu 250.000,00 EURO, ersatzweise Ordnungshaft bis zu 6 Monaten oder Ordnungshaft bis zu 6 Monaten, diese zu vollstrecken an den Geschäftsführern, zu unterlassen, im Rahmen geschäftlicher Handlungen für Produkte mit den Begriffen "besonders umweltfreundlich und/oder sozialverträglich hergestellt" zu werben, wenn dies wie nachfolgend abgebildet geschieht (...), ohne die Begriffe "besonders umweltfreundlich und/oder sozialverträglich hergestellt" zu erläutern.

II. Die Beklagte wird verurteilt, an den Kläger 214,00 € nebst Zinsen in Höhe von 5 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz seit dem 01.12.2017 zu zahlen.

Die Kosten des Rechtsstreits hat die Beklagte zu tragen.

Das Urteil ist vorläufig vollstreckbar.

Entscheidungsgründe

Ohne Tatbestand und Entscheidungsgründe gemäß § 313 b ZPO.